Schulsanitätsdienst

 

10 Jahre Schulsanitätsdienst (SSD)

 

an der Dr.-Karlheinz-Spielmann-Grund- und Mittelschule Iphofen!

 

 

 

Mittlerweile, im Schuljahr 2019/20, besteht der SSD aus 25 Schülern der Klassen 8 a, 8M, 9 a und 10 M.

Die Teilnahme am SSD ist freiwillig; die Schüler werden durch einen abgeschlossenen Erste-Hilfe-Kurs, regelmäßige Übungen anhand von Fallbeispielen und Fortbildungen für ihre Tätigkeiten qualifiziert, die seit Juni 2018 in Zusammenarbeit mit der Johanniter-Jugend von den Johannitern Würzburg durchgeführt werden.

Sie stehen uns immer fachkräftig mit Rat und Tat zur Seite und halten unsere "Schulsanis" stets mit Neuerungen und Übungseinheiten fit!

 

 

 

So übernehmen die Schulsanitäter die Absicherungen für nahezu alle schulischen bzw. sportlichen Veranstaltungen der Schule, also bei Bundesjugendspielen, Fußballturnieren, Kreismeisterschaften und Aktionen wie z.B. „Kinder laufen für Kinder“.

Die Absicherungen finden häufig in der Freizeit der Schüler statt: Dies bedeutet ein hohes ehrenamtliches und soziales Engagement der Schulsanitäter.

 

 

 

Zudem hat jeweils ein Team von Schülern einen Bereitschaftsdienst während der Unterrichtszeit, der durch den Dienstplan geregelt wird. Das bedeutet, im Fall einer Verletzung oder Erkrankung werden die drei diensthabenden Schüler per Lautsprecherdurchsage alarmiert und versorgen den verletzten oder erkrankten Schüler im Sanitätsraum.

Sie entscheiden gemeinsam nach Absprache darüber, wann der Schüler wieder in den Unterricht zurückkehren kann oder ob er von den Eltern abgeholt werden soll. Je nach Schwere des Falls wird auch, nach Rücksprache mit der Leitung des SSD, der Rettungsdienst alarmiert.

Diese verantwortungsvollen Aufgaben werden von den Schulsanitätern mit Ernsthaftigkeit und sehr engagiert wahrgenommen. Jeder Einsatz wird natürlich dokumentiert und nachbesprochen.

 

 

 

Nach den neuesten Bestimmungen des bayerischen Kultusministeriums hat der SSD eine wichtige gesamtgesellschaftliche Bedeutung.

Die Schüler als erstes Glied der Rettungskette erhöhen die Laienreanimationsrate, verkürzen durch sach- und fachkundiges Handeln das therapiefreie Intervall zwischen Eintreten des Notfalls und Eintreffen des Rettungsdienstes.

Das hat oftmals eine entscheidende Auswirkung auf die adäquate Versorgung des Patienten.

 

Der SSD unserer Schule hat diese wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeiten schon lange vor den neuen gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt und unsere Schule kann zu Recht stolz auf den Einsatz ihrer ehrenamtlichen Ersthelfer sein!

                                                                                                                                                         Ines Grundei, L´in